Wissenschaftliche Stellungnahme:
Innovation and service experiences in
small tourism family firms
Family Business Management
Fachhochschul-Studiengang:
„Entrepreneurship & Tourismus
Strategisches Management
Management Center Innsbruck
Lektor:
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
Verfasser:
Carmen Reß
1610487015
Juni, 2017
Familienbetrieb, Innovation und Servicequalität Wie steckt man sie unter einen Hut?
Familienunternehmen stellen die älteste bekannte Unternehmensform dar und gewinnen
zunehmend an Bedeutung (Kein, 2010), so dass sie heute nicht mehr aus der Wirtschaft weg zu
denken sind. Allein in der deutschsprachigen EU leisten sie einen Beitrag von etwa 50% vom
Bruttoinlandsprodukt (Baumgartner, 2009).
Der schnelle Wandel, ausgelöst durch die technologische Entwicklung, demographische
Veränderungen und Globalisierung, bringt auch für Familienunternehmen die Herausforderung
der ständigen Innovation und Anpassung mit sich (Bergner, 2013). Innovation wird von Garcia
und Calantone (2002) als die Schaffung von neuen oder erweiternden Produkten, Services oder
Prozessen, die der Markt als neu anerkennt und bereit wäre zu kaufen, definiert.
Das touristische Produkt ist ein tangibles Gut, welches man mit der Hoffnung auf ein
einzigartiges Erlebnis erwirbt. Nur das Gesamtbild aller Ereignisse und Services entscheidet, ob
die Leistung den Kunden zufriedenstellt oder nicht (Pikkemaat & Zehrer, 2016).
Die Möglichkeit für Innovationen von kleinen Familienbetrieben, hängt von der tatsächlichen
Größe, der Struktur und anderen Aspekten, die familiengeführte Unternehmen ausmachen ab